Verfasst um 17:45 Uhr in Essen, iPhoneography | Permalink | Kommentare (0)
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Heute nacht träumte mir, ich sei ein Autoverkäufer auf dem Weg zur Arbeit. Allerdings gab es auf der Autobahn einen dicken Stau. Grund waren Leute, die auf der mittleren Fahrspur Skier umluden; in T-Shirts und Bermudas.
Zur gleichen Zeit haben meine Kollegen, nennen wir sie "finsterer Mike" und "labernder Lothar", das Auto für eine Kundin umgebaut. Die Dame sah übrigens einer blonden (Ex)Kollegin recht ähnlich, nur kleiner und dunkelhaarig.
Das Fahrzeug war ein Opel Agila, allerdings so klein wie ein Smart. Mike und Lothar hatten hinten eine Vorrichtung angebracht, mit der die Kundin das Auto auf die Größe einer Limousine ausziehen konnte.
Als ich endlich in der Firma ankam, habe ich den Umbau in Augenschein genommen und getestet. Mein Urteil "Das habt ihr super gemacht, Jungs. Danke für eure Hilfe. Ihr habt euch die Verkaufsprämie echt verdient."
Wir sind, zusammen mit der Kundin, ins Untergeschoß der Firma gegangen, um den Vertrag abzuschließen. Als die anderen Mitarbeiter mitkriegten, daß die beiden Kollegen eine Prämie kriegten, waren sie sauer "Wieso kriegen die was und wir nicht? Das ist doch gar nicht erlaubt."
Die Kundin war überrascht "Ach, kriegen Sie sonst nichts?"
"Nein", war Lothars Antwort. "Unser Vertrag heißt 'Witze für Verschwitzte' und erlaubt nicht, zusätzliches Geld zu verdienen."
Ok, ich sag mal so: solch einen Blödsinn zu träumen, ist das Eine. Sich auch noch daran zu erinnern, ist das Andere und läßt ggf. tief blicken.
Verfasst um 20:43 Uhr in Allgemein | Permalink | Kommentare (0)
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Vormittags kommt der Anruf einer Kundin rein: "Sie haben bei mir Möbel besichtigt und ich möchte jetzt einen Termin zur Abholung absprechen."
Ich suche die Unterlagen raus, blättere unser Auftragsbuch durch: "Also, ich hätte da am nächsten Freitag noch was frei."
Die Dame am anderen Ende lacht gequält auf: "Hören Sie, ich bin Kölnerin."
Etwas verwirrt denke ich "Ja und? Was hat das mit Freitag zu tun?", sage aber "Kein Problem, wir könnten auch um 13 Uhr kommen. Da haben Sie genug Zeit für die Anfahrt."
Ein gequältes Aufstöhnen am anderen Ende und dann sehr vorwurfsvoll "Aber da ist doch Karneval! Altweiberfasnacht!"
Jetzt fällt bei mir der Groschen. Aber ich reagiere bewußt falsch: "Och, das macht nichts. Wir arbeiten trotzdem."
Sie (genervt): "Ja, SIE vielleicht! ICH jedenfalls nicht! Ich bin dann in der Altstadt unterwegs. Wie sieht es in der Woche danach aus? So Montag oder Dienstag?"
Na, Schätzeken, komm mir nicht so! Ist da kein Karneval mehr? "Tja, am Montag ist dann ja, äh, Rosenmontag..." (gedehnt, dabei ausgiebiges Papierrascheln) "... da machen wir nur eingeschränktes Programm, hmm..." (noch mehr Papierrascheln) "... da müssen wir auf die Schnapsleichen unter den Kollegen Rücksicht nehmen." Diesen Seitenhieb kann bzw. darf ich mir einfach nicht verkneifen!
Aber sie reagiert nicht oder hat die Gemeinheit nicht mitgekriegt. Wir finden am Dienstag etwas Passendes und so kann ich der guten Frau doch noch ihren Wunsch erfüllen.
Verfasst um 23:24 Uhr in Arbeit | Permalink | Kommentare (0)
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Heute morgen sprang einer unserer LKW nicht an. Alle Versuche mit Starthilfe oder anrollen am Berg fruchteten auch nichts. Also beschlossen die Kollegen, den defekten Wagen vorsichtig zur Werkstatt zu schleppen.
Als Zugmaschine sollte unser 7,5 Tonner dienen, die Verbindung wurde durch eine Abschleppstange hergestellt.
Fahrer 1: "Das kriegen wir hin. Mit 10 durch die Stadt, da kann nix passieren!"
Fahrer 2: "Die Abschleppstange ist schon recht kurz, ich sehe nur eine weiße Wand vor mir."
Lagermeister: "Holt lieber einen Abschleppwagen. So ein LKW ist kein PKW und wenn der Motor nicht läuft, geht auch die Lenkung nicht richtig."
Fahrer 1: "Ach was, das schaffen wir. Es muß nur noch einer mit, dann können die zu zweit lenken."
Lagermeister: "Holt lieber einen Abschleppwagen..."
Doch die Kollegen waren großem Getöse dabei, ihr Fahrt vorzubereiten. Wie immer haben drei gearbeitet und 15 laut diskutierend daneben gestanden.
Kurz darauf ging es los und im selben Moment hörte ich ein unangenehmes, blechernes Geräusch und ein vielstimmiges "Uuuuhhh!"
Lagermeister (verzweifelt): "Warum hört denn keiner auf mich?"
Beim Verlassen des Geländes mußte der 7,5 Tonner bremsen, der Kollege im gezogenen Wagen konnte mangels Bremskraftverstärker nicht reagieren und rutschte hinten drauf. Dabei verkantete sich die Abschleppstange und das "Gespann" blockierte für gut 30 Minuten Bürgersteig und Busspur.
Die beiden Fahrer kamen kleinlaut zurück und baten uns, nach einem Spezialabschleppdienst zu suchen.
Auf den ersten Blick scheint der Schaden nicht so schlimm zu sein, aber Genaueres wird die Werkstatt feststellen.
(Foto mit Instagram bearbeitet)
Verfasst um 19:04 Uhr in Arbeit, iPhoneography, Technik | Permalink | Kommentare (0)
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Eben, beim Einkauf im Lidl: ich lege 20 Schälchen Katzenfutter und 1 Tüte geriebener Käse auf's Band.
Die Kassiererin zieht das Katzenfutter nach und nach über den Scanner. Beim Käse stutzt sie "Äääh, ist das auch für Sie?" und guckt mich total irritiert an.
"Joh", sage ich, breit grinsend.
"Ach, ich war jetzt aber verwirrt. Sie haben soviel Katzenfutter, da dachte ich, es wäre von der Dame hinter Ihnen."
"Ne, ne", meint diese. "Das ist schon von dem Herren. Aber die Mischung ist wirklich ungewöhnlich."
Kann ich aber mal so gar nicht verstehen!
Verfasst um 18:39 Uhr in Essen, Katze | Permalink | Kommentare (1)
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Verfasst um 11:01 Uhr in Arbeit, Essen, iPhoneography | Permalink | Kommentare (0)
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Freitag hat mir der Chef drei Flaschen Rotwein aus dieser Riesenmenge Fusel aufgenötigt. Da darf man natürlich nicht nein sagen!
Gestern habe ich eine Flasche aufgemacht (im Foto rechts) und getestet: Domaine Lou Magnan, Cotes du Ventoux von 1999, 12,5% Vol. Der Korken sah schon mal gut aus (nicht bröselig, die Unterseite rot, also hatte die Flasche gelegen.), der Inhalt roch nicht komisch und so habe ich mutig einen Schluck genommen. Ein leicht hölzerner Geschmack mit beeriger Note kitzelte meine Zunge und versprach mehr Genuß.
Ob der Wein von Natur aus so wirkt, ob es an der langen Lagerzeit oder dem Alkoholgehalt liegt; nach einem Glas fühlte ich mich angeheitert wie Butler James aus "Dinner for one" und nach dem zweiten kriegte ich einen minutenlangen Lachanfall (ROTFL im wahrsten Sinne des Wortes). Daß das kein Zufall war, zeigte ein weiteres Glas später am Abend, das ebenfalls zu einem Heiterkeitsausbruch bei mir führte.
Meine Frau verbot mir daraufhin, jemals wieder Wein von der Arbeit mitzubringen (Spielverderberin!).
Fazit: lecker, mehr davon!
Link zum Produzenten / Weingut
Bearbeitet mit Instagram
Verfasst um 12:58 Uhr in Essen | Permalink | Kommentare (0)
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Wenn wir für unsere Kunden eine Wohnung auflösen, bitten wir darum, vorher alle Medikamente und Alkoholika zu entfernen. Da mancher Kollege legalen und/oder illegalen Drogen sehr zugetan ist oder versucht, davon loszukommen, sollen sie nicht in Versuchung geführt werden. Das gehört schließlich zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht.
Normalerweise klappt das auch immer gut, nur gestern mußten wir selbst tätig werden. Die Kunden hatten Anfang der Woche um Hilfe gebeten, weil der Aufwand wohl größer wäre. So hat sich der Chef persönlich der Sache angenommen, mit durchschlagendem Erfolg!
Jetzt haben wir eine umfangreiche Sammlung aus Weinkeller und Barfach: Rot- und Weißweine, Sekt, Obstler, Bier (aus 1982, war schon flockig), Eierlikör, Weinbrände und weitere Köstlichkeiten. Die nächste Firmenfeier ist somit gerettet. ;-)
Bearbeitet mit PictureShow
Verfasst um 20:34 Uhr in Arbeit, Essen, iPhoneography | Permalink | Kommentare (0)
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Nein, ich gucke die Sendung nicht (außer den Einzug), aber man wird ja, ob man will oder nicht, von überall mit "Infos" dazu penetriert. Also habe ich einen recht guten Überblick, was dort geschieht. Ich frage mich allerdings, ob die Zuschauer wirklich glauben, daß alles so passiert, wie es erzählt und gezeigt wird.
Zuletzt gab es ja große Aufregung um Frau Bokel, die wohl durch ein privates Sexvideo erpreßt wurde und wegen Überschwemmungen nicht das Camp verlassen konnte, nachdem sie rausgewählt wurde. Ähm, dem Zuschauer wird in brillianten Bildern die Verzweifelung der Dame gezeigt und sie hat keine Möglichkeit, mit Mann und Kind zu reden? Was ist mit Satelittentelefon oder Funk? Ich mein' ja nur...
Und dieses Video taucht rein zufällig dann auf, wenn Frau Bokel versucht durch die Sendung ihre Bekanntheit zu steigern?Ja ne, is klar!
Daß diese Micaela immer fast nackt rumläuft, erzeugt ebenfalls Irritationen. Na ja, sie kann es sich leisten und sehr viele Leute wären sicher enttäuscht, wenn sie hochgeschlossen rumlaufen würde. Nachdem sie sich schon für den Playboy nackig gemacht hat, ist das Camp doch eine leichte Übung. Es würde mich auch nicht wundern, wenn sie entsprechende Klauseln in ihrem Vertrag hätte. "Sex sells", wie mein Opa schon sagte.
Wenn sich also ein paar X-Promis prostituieren und in Ekelzeugs wälzen oder es futtern, um sich dadurch ein paar Ränge hochzuschlafen, sollen sie ruhig. Mir ist es wurscht, ich habe kein Mitleid. Fassungslos bin ich nur über die Dummheit der Zuschauer, die die kleinste Nichtigkeit begierig aufsaugen.
Verfasst um 10:34 Uhr in Fernsehen | Permalink | Kommentare (1)
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Ach ist das herrlich! Die feucht glänzende Oberfläche, die feinen Häärchen und das leichte Grün in der Mitte. Ich kann mich an dem Anblick gar nicht satt sehen. Es ist einfach wun-der-schön!!!
So etwas passiert, wenn man eine verschlossene Tupperdose mit Esswaren über eine Woche im Kühlschrank vergißt. Ich hätte dieses wunderbare biologische Experiment gerne noch ein paar Tage länger laufen lassen, aber meine Frau war strikt dagegen. Spielverderberin!
Verfasst um 22:33 Uhr in Essen | Permalink | Kommentare (0)
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